Seit unserer Gründung setzen wir uns tagtäglich mit Herz und Hingabe für die Bildung, Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Der Rückblick auf 60 Jahre Schürmatt ist ein buntes, lebhaftes Kaleidoskop aus Erinnerungen, Bauprojekten, Eröffnungen, Betriebs- und Dienstjubiläen, Anerkennungen, Zertifizierungen sowie aus unvergesslichen Begegnungen. Stets standen und stehen Menschen im Mittelpunkt: Klientinnen und Klienten, Kinder und Erwachsene, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Behörden, Spenderinnen und Spender sowie die Bevölkerung.
Als Organisation mit starken Wurzeln blicken wir auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Hier die wichtigsten Etappen und Ereignisse:
1960 | Grundsatzbeschluss Synode der reformierten Landeskirche Aargau: Kauf der Liegenschaft Schürmatt in Zetzwil. |
1963 | Gründung der Stiftung Schürmatt und Bau der Zufahrtstrasse Schürmatt. |
1964 | Grundsteinlegung für das Kinderheim Schürmatt. Start Schürmatt-Kurse. |
1965 | Erste Mitarbeitende werden eingestellt. |
Betriebsaufnahme (3 Wohneinheiten, 11 Knaben, 6 Mädchen). Arbeitsprogramm für den Eröffnungstag. Inbetriebnahme der Zentralküche, Lingerie, restliche Wohnbauten. | |
Schulbeginn mit 29 internen Knaben, 15 internen Mädchen und 15 Externen in 3 Gruppen: Gewöhnungs-, Erfahrungs- und Schulungsgruppe. | |
1966 | Vollbelegung der 11 Wohneinheiten mit 88 internen Plätzen und 27 externen Kindern, Schulbusfahrten, 51 Mitarbeitende. |
1967 | Erstes Schürmatt-Jugendfest. Dieses entwickelt sich zum alljährlichen Sommerfest und wird bis heute im Juni ausgetragen. |
1968 | Die Ausbildung erfolgt in Gruppen und zerfällt in vier Ausbildungsgebiete, die allen Leistungsgruppen gemeinsam sind: Materialunterricht, Grundunterricht, Selbstbewältigung und Erlebnisbereich. |
1969 | Mit der Gestaltung der Schürmatt als Wochenheim wird erreicht, dass der wöchentliche Kontakt zwischen Eltern und Heim und zwischen Eltern und Kind erhalten bleibt. |
1975 | 10 Jahre Kinderheim Schürmatt mit Jugendfest. |
1981 | Eröffnung Schul- und Erziehungsberatungsdienst im Bezirk Kulm. |
1982 | Eröffnung des Bereichs Erwachsene in Zetzwil. |
1988 | Im August nimmt die Ergotherapie ihre Arbeit auf. |
1989 | Einweihung «Höhenweg» - ein gutes Stück Integration. |
1990 | Stiftung Schürmatt kauft Liegenschaft «Bünte» in Gontenschwil |
Genehmigung des Konzepts für den Bereich Erziehung durch den Regierungsrat und Einführung. Dies ist Grundlage für die Betreuung der Kinder + Jugendlichen in Heim und Schule mit einer dreijährigen Einführungsphase. | |
1991 | Beschäftigungsstätte wird in Bereich Beschäftigung und Arbeit umgewandelt. Anschaffung von Brennofen und ergonomisch anpassbaren Stühlen. |
1992 | Die Stiftung als soziales Unternehmen: eine Umstellung auf Leistungsvereinbarung ist geplant. |
1995 | Baustart Bünte Gontenschwil nach 5-jähriger Planungszeit (siehe Eintrag vom 20.06.1996). |
1996 | Eröffnung Bünte Gontenschwil und Ateliers im Beschäftigungsbereich. |
1997 | Aussenwohngruppe Zetzwil wird eröffnet mit 90 Kindern und 70 Erwachsenen. Einzug von Computern in der Schule. |
Psychomotorische Therapie in Reinach. | |
1998 | Unterstützte Kommunikation (UK) wird flächendeckend eingeführt. |
2000 | Baustart – Spatenstich für Haus 1-7 in Zetzwil. |
2001 | Sanierung Haus C – Küche, Lingerie, Heizzentrale, Gemeinschaftsräume, Schliessung Hallenbad. |
2002 | Eröffnung Neubau Haus 1-7 mit Therapiebad, Büro und HPS Zetzwil. |
2003 | Haus F wird vollumfänglich in Betrieb genommen. Umbauten und Sanierungen Haus C / Haus E sind abgeschlossen. |
«Schürmatt-Akademie» (hauseigene Einrichtung für Weiterbildung) ist angelaufen. Weiterbildung + Wissenstransfer zwischen den Fachpersonen intern. Grosses Interesse: 1938 Arbeitsstunden im Berichtsjahr. | |
2004 | Eröffnung kooperative Kindergärten in Gontenschwil und Holziken. |
Betriebsaufnahme Bistro. | |
2006 | UNO-Vollversammlung in New York verabschiedet das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention BRK). Die Schweiz hat die UN-BRK 2014 ratifiziert. |
2007 | Die Schürmatt und die Psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau vereinbaren eine verbindliche Form der Zusammenarbeit. |
NFA, Betreuungsgesetz und die Diskussion des Bildungskleeblattes verändern die Rahmenbedingungen für die Schürmatt erheblich. Die Veränderungen sind willkommen, geben sie doch Anlass zu Neupositionierungen, neuen Impulsen und neuen Sichtweisen. | |
2010 | Einmietung und Aufnahme der Arbeit in der Werkstatt Gontenschwil. |
In der Schürmatt wurden bis heute alle Dienstleistungen für Kinder und Jugendliche einmal auditiert: 2002 und 2005 Schule und Wohnen, 2009 Kooperativer Kindergaren und 2010 Psychomotorik-Therapie. 2011 wird es die Früherziehung sein. | |
2011 | Eröffnung der Übergangswohngruppe «Passage» für Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen und psychischer Erkrankung. |
2012 | Eröffnung Wohnen 32 und Umzug Wohnen 27 nach Oberkulm. |
Eröffnung Werkstatt in Oberkulm. | |
Projekt «Langer Donnerstag» startet. Rest. Apunto bleibt bis 20 Uhr geöffnet mit kulturellen Veranstaltungen. Dieses Angebot entwickelt sich bis heute zu einem beliebten Freizeit-Angebot für die erwachsenen Klientinnen und Klienten. | |
2013 | Übernahme der Trägerschaft und Integration der HPS Aarau. |
Neues Kinder- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) tritt in Kraft und bedeutet für die Stiftung Schürmatt, Abläufe zu überprüfen, Dokumente anzupassen und zum Teil neu zu erstellen. Drei Arbeitsgruppen übernehmen diese Aufgaben. | |
Eine Facility-Management-Software wird eingeführt, um auch künftig den Service der Infrastruktur (rund 1000 Räume bzw. Objekte) zu gewährleisten. | |
2014 | Eröffnung des Ambulatoriums für Beratung und Therapie Reinach (ABT Reinach). |
Bezug neuer Standort der HPS Aarau im Nordpark. | |
Eröffnung Kooperativer Kindergarten in Aarau Rohr. | |
2015 | Jubliäumsfeier 50 Jahre Stiftung Schürmatt mit Teilnahme von Regierungsrat Alex Hürzeler. |
Eröffnung und Inbetriebnahme des Heilpädagogischen Zentrums für Werkstufe und Berufsvorbereitung HZWB in Othmarsingen. | |
Einstellung des Betriebs der Übergangswohngruppe «Passage». | |
Stiftung Schürmatt bekennt sich zur Charta der Branchenverbände zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen. | |
2016 | Konsolidierung der beiden Schulstandorte Aarau und Othmarsingen. |
2017 | In Zetzwil wird auf 4 Dächern eine Fotovoltaikanlage realisiert. |
2018 | Eröffnung Wohnhaus Birkenweg Oberkulm für Erwachsene. |
«Kooperativer Kindergarten» zieht in neues Schulhaus in Holziken. | |
Alles grüne Ampeln für die Heilpädagogische Schule Aarau. | |
Lancierung «Schatzkiste Argovia». | |
2019 | Eröffnung Kooperative Schule in Densbüren. |
2020 | Schürmatt lanciert das Sexualkunde-App «Klar und einfach». |
2021 | Eröffnung Kooperativer Kindergarten in Unterentfelden. |
Start mit Lehrplan 21. | |
2023 | Funkenflug-Preis für Kooperative Schule Densbüren. |
Schliessung Therapiebad. | |
2024 | Kooperative Zusammenarbeit mit der Physio- und Sportarena GmbH Emmenbrücke. |
10 Jahre Behindertenrechtskonvention. Vor zehn Jahren ist die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz in Kraft getreten. Die Stiftung Schürmatt beteiligt sich an den «Aargauer Aktionstagen Behindertenrechte 2024» mit verschiedenen Veranstaltungen. | |
Kooperative Zusammenarbeit mit der Ergotherapie Surental und der Ergotherapie Reaktiv GmbH. | |
HPSA: Einführung neues Konzept Lehrplan 21. | |
Einstellung des Betriebs Ambulatorium für Beratung + Therapie in Reinach. | |
2025 | Wir feiern 60 Jahre einzigartige Schürmatt. |
Wer baut? Die reformierte Synode hat den Bau und die Betriebsführung im Einverständnis mit den kantonalen und eidgenössischen Instanzen einer Stiftung übertragen. «Wie ein ganz grosses Weihnachtsgeschenk kommt es uns vor, dass noch in diesen Tagen des alten Jahres mit den Erschliessungsarbeiten begonnen werden konnte.»
Samstag, 30. Mai 1964: Die Grundsteinlegung für das Kinderheim Schürmatt findet mit einer Pressekonferenz im alten Schürmatthof und einer Orientierung der geladenen Gäste im Gelände statt.
Basierend auf den Worten des verstorbenen Bundesrates Dr. Walther Stampfli: «Es sei betont, dass auch Schwerbehinderte geschult werden müssen», betreibt das Kinderheim Schürmatt eine Ausbildungsklasse.
Das Verständnis zwischen uns und den geistig Behinderten ist am natürlichsten von Kind zu Kind herstellbar. So feiern wir zusammen mit allen Schulkindern und der Musikgesellschaft Zetzwil an einem strahlenden Samstag das Schürmatt-Jugendfest.
1 970 000 Käufer von Yoghurts aus der Aargauischen Zentralmolkerei in Suhr verhelfen dem Kinderheim Schürmatt zu einer originellen Spielanlage. Für jeden verkauften Becher Yoghurt wurde ein Rappen für die behinderten Kinder abgezweigt.
Der nagelneue, funkelnd rote Kleinbus, der Platz für maximal 15 Kinder bietet, ist ein Geschenk der reformierten Kirchgemeinde Menziken-Burg an das Kinderheim Schürmatt.
Ende Juni erfolgt offiziell die Namensänderung von «Stiftung Kinderheim Schürmatt» in «Stiftung Schürmatt».
Anlässlich des Tages der offenen Tür wird der Bevölkerung die erste der insgesamten fünf Sanierungsetappen vorgestellt.
Das Konzept «Wohnheim für Erwachsene sowie Beschäftigung und Arbeit» wird ab 1989 Schritt für Schritt umgesetzt. Seit 1. Mai 1991 ist die Beschäftigungsstätte ein eigenständiger Bereich mit der Bezeichnung «Beschäftigung und Arbeit».
Bisher fehlte eine direkte Verbindung für Spaziergänge ins Dorf. Weitgehend in Eigenregie und in voller Länge auf eigenem Land erstellt die Stiftung Schürmatt einen direkten, sanft ansteigenden Weg ins Dorf.
Das Erziehungsmodell mit „Selbständigkeitstraining“ für behinderte Kinder und Jugendliche wird vom Regierungsrat als Pilotprojekt für drei Jahre genehmigt. Um dieses Ziel effektiv umzusetzen, werden im Bereich Erziehung umfassende Neuerungen eingeführt.
Seit Mai 1991 arbeiten die Klientinnen und Klienten in Gruppen in den Ateliers, begleitet von ausgebildeten Fachkräften. Mit den zwei neuen Ateliers stehen der Abteilung «Beschäftigung und Arbeit» nun insgesamt vier Ateliers sowie jeweils ein Mal- und ein Rhythmik-Raum zur Verfügung.
Die Leistungsvereinbarung regelt die Grundsätze der Leistungserbringung, -abgeltung und -überprüfung der Partner sowie deren Kompetenzen. Im vorliegenden Fall sind dies das soziale Unternehmen Stiftung Schürmatt auf der einen Seite und die eidgenössischen und kantonalen Instanzen auf der anderen Seite.
Der Gesamtleiter der Stiftung Schürmatt betont, dass bei der Suche nach einem geeigneten System zur Qualitätssicherung die Devise galt, dass die Methode für alle oder für niemanden gelten solle. Das 2Q-System ist nun für alle 209 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindlich.
Seit März 2004 ist das Bistro der Schürmatt in Betrieb und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine erholungsreiche Pausensituation.
Isabelle Meier und Andreas Meyer präsentieren ihr illustriertes Märchenbuch und zeigen, dass im geschützten Wohnumfeld verloren geglaubte Talente wieder erblühen können.
Die Stiftung Schürmatt wächst kontinuierlich und damit auch die erforderliche Infrastruktur. Mithilfe der Facility-Management-Software werden künftig die rund 1000 Räume und Objekte effizient verwaltet.
Die Heilpädagogische Schule Aarau mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird erfolgreich in die Stiftung Schürmatt integriert.
Just 50 Jahre nach der Eröffnung der Stiftung Schürmatt trifft sich eine illustre Gästeschar zur Jubiläumsfeier in Zetzwil.
Es ist 10 Jahre her, dass die Verantwortlichen der Gemeinden Holziken und Gontenschwil sowie der Stiftung Schürmatt ihre Vision verwirklichten, einen Heilpädagogischen Kindergarten und einen Regelkindergarten unter einem Dach zu betreiben.
Mit einer Jubiläumsfeier wird das 20-jährige Bestehen der Bünte in Gontenschwil gefeiert. Im September vor 20 Jahren eröffnete das Wohnheim und die Beschäftigungsstätte mit Platz für zwölf Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Schürmatt startet am 1. Juni 2018 das Angebot «Partnervermittlung für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen, die im Kanton Aargau sowie den umliegenden Kantonen leben».
Die Stiftung Schürmatt ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Zudem meldet der Kanton weiteren Bedarf an Plätzen für beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. «Wo soll es hingehen mit der Schürmatt?», das beschäftigt uns.
Erstmals organisiert die Stiftung Schürmatt einen Weiterbildungsanlass zur UN-Behindertenrechts-Konvention. Die Veranstaltung behandelt Themen wie Familie, Hobbys, Geld, Arbeit und das Recht auf Mitbestimmung.
In der Stiftung Schürmatt lautet die Devise: Alle ziehen an einem Strick, nur so geht es durch die Krise. Das traditionelle Schürmatt-Sommerfest musste abgesagt werden.
Sonderschulen führen den Lehrplan 21 ein. Auch die Stiftung Schürmatt. Die Lehrerin Yasmin Ferreira spricht von einer positiven Entwicklung.
Wir feiern 60 Jahre Stiftung Schürmatt – 60 Jahre einzigartig anders.
In diesem Jubiläumsjahr öffnen wir zwölf Mal unsere Türen und geben Einblick in unsere Wohngruppen, Schulen und Arbeitsorte.
Das ganze Jahr über blicken wir hier zurück, lassen besondere Momente Revue passieren und teilen Geschichten, die unsere Stiftung geprägt haben.
Anlässlich unseres 60-Jahr-Jubiläums haben wir eine dreiteilige Reportage über die Stiftung Schürmatt produziert. Die Kurzfilme geben Einblick in unsere Geschichte, unser vielfältiges Angebot und zeigen besondere Momente – wie den gemeinsamen Ausflug in den Circus Monti.
Die drei Filme laden dazu ein, die Stiftung Schürmatt näher kennenzulernen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anschauen!
Das Betriebsjahr 1966 zeichnet sich besonders aus durch die Fertigstellung der Gebäude und den damit verbunden Übergang zum Vollbetrieb.
Der BMW-Club der Schweiz bereitet 12 behinderten Kindern eine Freude und macht mit ihnen einen Ausflug mit Privatfahrzeugen nach Herlisberg/LU.
Der traditionelle Bazar hat sich zu einem bedeutenden Grossanlass entwickelt: Rund 3000 Besucherinnen und Besucher erzielen einen Bruttoumsatz von etwa 50 000 Franken. Dabei geht es jedoch nicht nur um finanzielle Aspekte, sondern auch darum, den vom Schicksal Benachteiligten unsere Welt näherzubringen – und umgekehrt.
Die erste Etappe der Gesamtsanierung der Schürmatt ist abgeschlossen. Die Schürmatt-Verantwortlichen laden die Bevölkerung zur Besichtigung ein.
Die Fahne trägt das neue Signet der Stiftung Schürmatt: Leben im geschützten Raum. Die Fahne wird anlässlich der gute besuchten Behördeninformation vorgestellt.
Der «Panoramaweg» dient nicht allein den behinderten Kindern und Erwachsenen der Schürmatt, sondern auch der Dorfbevölkerung zur gegenseitigen Kontaktnahme.
Die «nass in nass» gemalten Aquarelle unserer Klientinnen und Klienten bilden den Hintergrund für die zarten, vielsagenden Kunstwerke des französischen Malers Bernard Frigara.
Die Lingerie-Abteilung stellt auf umweltfreundlicheres Waschmittel der Drogerie Schmid in Gränichen um und spart damit 700 kg Waschmittel.
Es ist für die Kirchgemeinde Gontenschil-Zetzwil bestimmt ein gutes Ereignis, wenn am 27. Mai 1990 in der Kirche Zetzwil in einem offenen Gottesdienst Jugendliche von der Schürmatt konfirmiert werden. Ganz bewusst wird dazu die ganze Gemeinde eingeladen.
Der Zetzwiler Gemeinderat findet trotz Aufruf keine definitiven Unterkünfte für die vom Kanton zugewiesenen Asylbewerber. Die Stiftung Schürmatt hilft in dieser Notsituation.
Drei zwölfjährige Oberkulmer Schulkinder verfassen das Heftchen DFS (Drei Freunde schreiben), erwirtschaften damit 150 Franken und übergeben die Summe als Ostergeschenk an die Stiftung Schürmatt.
Das Windrad mit einem Durchmesser von 5 Metern ist ein neuer Blickfang im Wynental. Es wurde im Haus konzipiert und ist aus gebrauchten Auto- und Eisenbahnteilen erbaut.
In der täglichen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es auch Lichtblick-Momente, davon und von weiteren Highlights wie «Olympiagold» berichtet dieser Jahresbericht-Auszug.
Anlässlich des 100. Geburtstags eines Elektrizitätswerks wird die Stiftung Schürmatt beauftragt, Jubiläums-Früchteschalen als Kundengeschenke zu gestalten. Ein Jahr lang arbeitet die «Arbeitsgruppe Früchteschale» an dieser kreativen Herausforderung.
Der neugegründete Psychologische Schuldienst im Bezirk Kulm nimmt seine Arbeit auf und hat die Aufgaben des Schul- und Erziehungsberatungsdienstes der Stiftung Schürmatt übernommen.
Unter fachkundiger Anleitung bieten die Betriebsgruppen der Stiftung Schürmatt verschiedene Dienstleistungen an, darunter Gartenpflege, Reinigungsarbeiten, Zügel- und Räumungshilfe sowie die Ausführung von Industrieaufträge.
Martin Brunner hat seit 1990 mit Pinsel sowie Acryl- und Temperafarbe unzählige (Phantasie-)Landschaften geschaffen, in denen er seine Freude an der Natur zum Ausdruck bringt. Mit seinen Bildern gewinnt er den zweiten Preis beim Wettbewerb von Pro Infirmis Aargau und veranstaltet zum Abschied von der Stiftung Schürmatt eine beeindruckende Freiluftausstellung.
Anstatt die Bilder zu verkaufen, schenken der Künstler Heinz Goetschy und die Musikgesellschaft Gränichen der Stiftung Schürmatt sieben grossformatige Werke mit Zirkussujets.
Zwei Schürmatt-Mitarbeiterinnen erhalten den zum dritten Mal verliehenen Schweizer Heilpädagogikpreis für ihre Diplomarbeit zum Thema «Massage – durch die Haut die Seele berühren».
Zum Abschluss des Schuljahres präsentieren 50 Schülerinnen und Schüler der Stiftung Schürmatt ein Zirkusprogramm und verwandeln sich dafür in Artisten, Zauberer, Fakire, Roboter und viele weitere faszinierende Charaktere.
Der Einsatz der Mitarbeitenden wird – der Bedeutung der Ressource entsprechend – aufmerksam bewirtschaftet, u.a. mit Hilfe von Teilzeitstellen, flexiblen Arbeitszeiten, Lohngerechtigkeit, Prämien für herausragende Leistungen sowie Angeboten zur Gesundheitsförderung.
Wir nehmen an der Weiterbildung «Palliative Care» bei Sandra Fluri, einer Mitarbeiterin der palliativen Station der Uniklinik Zürich, teil. In der zweistündigen Veranstaltung haben wir die Möglichkeit, uns mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und Sandra Fluri Fragen zu stellen.
Die Stiftung Schürmatt hat ein neues Farbkonzept: tiefes Nachtblau, pudriges Granitgrau, zartes Flachsgrün und leuchtendes Türkisblau in Kombination mit unserem kräftigen Rot als Hausfarbe.
Die Lieder aus dem Werk «Karneval der Tiere» bilden den Rahmen für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe 2, um das soziale Lernen zu stärken und vom Nebeneinander zum Miteinander und Füreinander zu gelangen.
Die Stiftung Schürmatt leistet mit verschiedenen Dienstleistungen einen wertvollen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. So stellen die Klientinnen und Klienten der Stiftung beispielsweise für die Kunststoff- und Sanitärtechnikfirma ROMAY Produktordner zusammen.
Wir stehen auf der Sonnenseite! Durch die nachhaltige Energieproduktion mit der neu installierten Fotovoltaikanlage sparen wir etwa 20 Prozent unserer Energiekosten.
Hansruedi Bolliger ist ein leidenschaftlicher Unternehmer. Er arbeitet gerne mit Holz und produziert faszinierende, farbigen Nistkästen. Dafür akquiriert er seine eigene Kundschaft, macht Werbung und treibt das Geld ein.
Oberstufenschülerinnen und -schüler der Schule Rupperswil und der Heilpädagogischen Schule der Stiftung Schürmatt kreieren farbige Socken, die zum 100-jährigen Jubiläum der Hochschule Luzern an die Notschlafstelle Obdach in Luzern verschenkt werden.