Kooperativer Kindergarten
Stiftung Schürmatt
Schürmattstrasse 589
5732 Zetzwil
Telefon: 062 767 07 00
www.schuermatt.ch
 

Im Kindergarten mit Eingangsstufe –
kooperativ geführt

Die Kooperativen Kindergärten in Holziken, Gontenschwil und Aarau Rohr bestehen aus dem Regelkindergarten der Gemeinde und einer Klasse des Heilpädagogischen Kindergartens mit integrierter Eingangsstufe der Stiftung Schürmatt.

Unter einem Dach werden hier je eine Klasse des Regelkindergartens und eine Klasse des heilpädagogischen Kindergartens unterrichtet. «Zusammen sind wir besser», ist das verinnerlichte Motto. Im Kooperativen Kindergarten erhalten die Kinder die alters- und entwicklungsgemässen Lernangebote und die Grundlagen für soziales Verhalten. Das Klima ist durch ein «Miteinander» geprägt.

Kindergarten

Die Klasse wird von fünf bis zehn Kindern besucht. Der eigene Kindergartenraum verfügt über die notwendige Einrichtung und die Materialien für einen heilpädagogischen Kindergarten. Die individuelle heilpädagogische Förderung richtet sich nach dem Entwicklungsstand und dem Leistungsvermögen des Kindes. Die kooperativen Elemente mit dem benachbarten Regelkindergarten ermöglichen die Arbeit in der Grossgruppe

Eingangsstufe

Die Eingangsstufe ist eine Erweiterung des Kindergartens. Sie ist für entwicklungsverzögerte Kinder ohne sichere kognitive Behinderung konzipiert. Für diese Kinder ist ein drittes Kindergartenjahr meist kein passendes Angebot.

Der Schulbeginn mit gezielter und individueller Einführung in die Kulturtechniken ist der richtige Schritt. Bei einem allfälligen späteren Wechsel in die Regelschule profitieren sie von den kooperativen Elementen in der Grossgruppe. Der zeitliche Anteil im Regelkindergarten wird individuell gestaltet.

Angebote

Der Kindergarten und die Eingangsstufe des Bezirks Kulm werden in Holziken und Gontenschwil geführt, im Bezirk Aarau befindet sind der Standort in Aarau Rohr. An allen Standorten arbeiten die Heilpädagoginnen kooperativ mit dem Regelkindergarten zusammen.

Die Klassengrösse variiert je nach Förder- und Pflegeanspruch der Kinder. Für jedes Kind wird abgeklärt, welche zusätzlichen Therapien notwendig sind. Die Therapiemöglichkeiten umfassen:

  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Psychomotoriktherapie
  • Hippotherapie-K® (extern)
  • Heilpädagogisches Reiten (extern)

Die Angebote gelten für alle Kinder von 4 bis 8 Jahren, bei denen eine Entwicklungsauffälligkeit oder Behinderung vorliegt. Entwicklungsauffälligkeiten oder Behinderungen zeigen sich:

  • in der Bewegungsentwicklung
  • im Spielverhalten
  • im Lernen
  • in der Sprache
  • im Sozialkontakt mit anderen
  • in der Gefühlswelt des Kindes

Das Kooperationsmodell verschafft auch Kindern mit schwerer Behinderung einen Zugang zum Regelsystem. Seit 2004 praktiziert das Kompetenzzentrum Schürmatt, Zetzwil AG, das Modell auf Stufe Kindergarten in Gontenschwil und Holziken erfolgreich, sowie seit 2014 in Aarau Rohr.

Bericht über das Jubiläum in der Aargauer Zeitung vom 17. August 2010.
Bericht über die Eröffnung des Kooperativen Kindergartens in Aarau Rohr in der Aargauer Zeitung vom 12. August 2014.

Anmeldung

Die Kinder werden durch die Schulpflege aufgrund einer Empfehlung vom Schulpsychologischen Dienst (SPD) und im Einverständnis mit den Eltern zugewiesen.

Förderung

Jedes Kind wird gemäss seinem Entwicklungsstand erfasst und gefördert. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Eltern und eventuell weiteren Fachpersonen. Dabei werden individuelle, familiäre und kulturelle Aspekte berücksichtigt.

Mitarbeitende

Jede Klasse wird von einer schulischen Heilpädagogin unterrichtet. Pädagogische Mitarbeitende unterstützen sie dabei. Weitere Bezugspersonen sind die therapeutischen Fachleute.

Transport

Die Kinder werden vom Schulbus zu Hause abgeholt und nach der Schule wieder heimgebracht.

Unterrichtspensum

Der Kindergarten und die Eingangsstufe werden in einer Tagesschule geführt. Das Pensum der einzelnen Kinder kann sehr unterschiedlich sein. Die Kindergartenleiterin legt das individuelle Pensum nach Absprache mit den Eltern fest.

Besucht ein Kind den Kindergarten ganztags, sind Mittagessen und Mittagspause in den Tagesablauf integriert.

Austritt

In Zusammenarbeit mit der Schulpflege am Wohnort des Kindes und dem Schulpsychologischen Dienst wird der Übertritt in eine Schule oder eine andere Nachfolgelösung individuell geregelt. In jedem Fall werden Aus- und Übertritte entwicklungspsychologisch abgeklärt und mit den Eltern besprochen.

Organisation

Einzugsgebiet
Gemeinden der Bezirke Kulm und Aarau. Die Aufnahme von Kindern anderer Gemeinden erfolgt nach Anfrage und Zustimmung der zuständigen Schulpflege.

Aufsicht
Departement Bildung, Kultur und Sport; Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten; Kanton Aargau

Finanzierung
Leistungsvertrag mit dem Kanton Aargau

Lagepläne

Information und Kontakt

Gisela Roth
Leiterin Kindergarten + Eingangsstufe
Schürmattstrasse 589
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E-Mail

 
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